monsun.theater

Zur Theaternacht öffnet auch das monsun.theater seine Pforten, zeigt Ausschnitte aus aktuellen Produktionen und exklusive Previews auf bevorstehende Premieren. Von Schauspiel, Musik, Performance bis Impro ist alles dabei.

    Das Programm:

  • 19:00 - 19:25 Uhr

    We´ll Fade to Grey – BACKSTAGE-Club des SchauSpielHauses

    Das Billys war Posers Paradise, ein Nirvana, ein Rausch im Himmel voller Glitzerkugeln.
    Ein Kostümball, Diamantenaugen umrandet mit Eyeliner. Es war verrückt, wir gingen nicht in irgendeinen Club, es war wie ... durch eine magische Tür gehen. Ich dachte, das ist es, worauf ich die ganze Zeit gewartet habe.
    Gary, Paula, Steve und Marc blicken zurück auf ihre Jugend. Sie erzählen von ihrem Ausbruch aus der Enge des Elternhauses zu Beginn der 80ger Jahre, dem Traum jemand anderes zu werden jenseits der Zwänge der Gesellschaft. Für eine Zeit, die ihnen ewig vorkommt, scheint ihr Leben ein großes Füllhorn voller Möglichkeiten und Versprechen. Sie werden Kreaturen der Nacht, die sich jeden Tag in ihrem Look neu erfinden - The New Romantics. GLAM wird ihre Religion. Anything goes – doch nur solange du jung bist und nicht weiß, dass alles irgendwann sein Ende hat, dass andere nach einem kommen. Eine neue Generation, die das Recht und die Arroganz besitzt das Bestehende wegzuschwemmen.

    Spiel: Milena Delarubia, Hannah Felsch, Lea Harberts, Julia Menk, Alessandra Strutzke, Robin Basman, Moritz Hohmann, Tilman Immisch, Theo Teichmann | Kostüm: Marie-Luise Otto | Maskenassistenz: Sophia Arens | Choreografie: Manfred Hüttmann | Regieassistenz: Julia Hambach | Spielleitung & Regie: Michael Müller

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  • 19:30 - 19:55 Uhr

    Fabian oder der Gang vor die Hunde

    Von Erich Kästner in einer Bearbeitung von Clemens Mädge
    Willkommen beim Glücksrad des Lebens! Willkommen in den „goldenen 20er Jahren“! Nur leider ist nicht alles Gold was glänzt.
    Der Moralist Fabian fühlt sich fehl am Platz in der Gesellschaft Ende der 20er Jahre. Werte basieren auf Angebot und Nachfrage, es herrscht ein omnipräsentes Ohnmachtsgefühl und zwischenmenschliche Beziehungen sind ephemer. Ein einfacher Mann gefangen im Gewirr der Großstadt, in der die Abfolge der Ereignisse zufälliger Natur zu sein scheinen. Im Zwiespalt zwischen dem Ausgeliefert sein und die Lösung der Probleme zu kennen, verfällt der Protagonist in »Fabian oder der Gang vor die Hunde« von Erich Kästner in eine kühle und distanzierte Beobachterrolle. Fabian steht für eine erschöpfte Gesellschaft, die nicht weiß, in welche Richtung sie handeln soll.

    Ein Einblick in die neue Eigenproduktion des monsun.theaters gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg | Premiere: 24.Oktober 2019

    Spiel: Irene Benedict, Flavio Kiener, Gregor Müller, Lisa Ursula Tschanz | Bühne & Kostüm: Hannah Petersen | Musik: Boris Helbach | Textfassung & Dramaturgie: Clemens Mädge | Regie: Kathrin Mayr

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  • 20:00 - 20:25 Uhr

    Das Hirn ist ein Taubenschlag

    »We are all fragmented. There is no unitary self. We are all in pieces, struggling to create the illusion of a coherent ‘me’ from moment to moment.«

    Es muss dringend gelüftet werden. Aufräumen. Aussortieren. Das Oberstübchen wird entrümpelt, das seit zweiundsechzigeinhalb Jahren vollgemüllt wurde, wie die liebe Schwester es nennt, die alte Kuh. Sie hat ihm den ganzen Ärger eingebrockt, ihn bloßgestellt und angeklagt, unmöglich gemacht in der Gemeinschaft. Und das, wo er es war, der sich gekümmert hat. Aber so ist die Welt, undankbar. Während die liebe Schwester draußen in der Welt ihr verlottertes Hühnerleben tanzte, hat er die verehrte Frau Mutter gepflegt, ihren alten Körper auf Klo getragen und gewaschen. Jeden Tag seines Lebens mit ihr verbracht. Jetzt ist es vorbei und er sortiert und holt aus. Die können sich auf was gefasst machen.
    Adalbert Immenstein – oder: Dr. Immenstein, wie der verkannte Wissenschaftler sich selber nennt führt das Publikum in seine Taubenwelt. Ein Ausschnitt aus der gefeierten Eigenproduktion des monsun.theaters, die im Fokus des Theaterpreis Hamburg Rolf Mares steht.

    Gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg.

    Spiel: Pablo Konrad | Ausstattung: Kathrine Altaparmakov, Marion Schindler | Komposition & Musik: Hannes Wittmer, Clara Jochum | Video: Mara Wild | Text: Dita Zipfel, Finn-Ole Heinrich | Masken & Kostüm & Regie: Cora Sachs

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  • 20:30 - 20:55 Uhr

    Aufzeichnungen aus dem Kellerloch

    Frei nach Fjodor Dostojewski in der Bearbeitung von Clemens Mädge

    »Ich bin ein kranker Mensch ... Ich bin ein böser Mensch. Ich besitze nichts Anziehendes. Ich glaube, ich bin leberleidend.«

    Im St. Petersburg des 19. Jahrhunderts sitzt ein Mensch in einem Kellerloch. Dieser Mensch fängt an zu reden. Redet über die Welt. Er redet über sich selbst. Hadert mit sich und der Welt. Will sich von der Welt lossprechen. Will sich aus dem Lauf der Dinge herausreden. Autark sein. Und scheitert doch stets an sich selbst.
    Dostojewskijs Erzählung “Aufzeichnungen aus dem Kellerloch“ ist eine fein beobachtete psychologische Studie über den Menschen an sich und seine ihm innewohnende Hybris. Die Erzählung geht der Frage nach, ob sich das Individuum gegenüber der Welt abgrenzen kann bzw. sogar muss um weiterhin lebendig zu sein. Eine Abkehr des Kollektivismus, hin zum Individualismus. Gleichzeitig legt Dostojewskij schonungslos dar, wie schwer es für den Einzelnen ist, sich abzugrenzen, die gebildeten Ansichten zu festigen und sie öffentlich auch zu äußern. Der Kellerlochmensch trägt einen Kampf mit sich und seiner Umwelt aus, der angesichts der heutigen indifferenten gesellschaftlichen und politischen Lage aktueller denn je ist.

    Eine Eigenproduktion des monsun.theaters.

    Spiel: Irene Benedict, Stefan Schießleder | Bühne & Regie & Text: Clemens Mädge

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  • 21:00 - 21:25 Uhr

    We´ll Fade to Grey – BACKSTAGE-Club des SchauSpielHauses

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  • 21:30 - 21:55 Uhr

    AWAY – Ein Blick hinter die Kulissen

    »If someone or something moves or is moved away from a place, they move or are moved so that they are no longer there. If you are away from a place, you are not in the place where people expect you to be.«

    Nach der sehr erfolgreichen Mixed-abled Tanzperformance WHY NOT?, die seit 2016 weltweit tourt und im November nach Brasilien eingeladen ist, folgt mit AWAY eine neue Produktion mit den beiden Tanzperformern Roland Walter und Ahmed Soura. Hierzu stellen die beiden Musikerinnen Yijie Wang und Dong Zhou ihre Komposition vor und geben zusammen mit der Regisseurin Francoise Hüsges einen exklusiven Einblick in den Entstehungsprozess der Eigenproduktion AWAY, die nach dem barrierefreien Theater-Umbau die Spielzeit 2020/21 im neuen monsun.theater pünktlich zum 40-jährigen Jubläum des Hauses eröffnet. SAVE THE DATE: 16. September 2020!

    Gefördert durch die Claussen-Simon-Stiftung

    Tanz: Roland Walter, Ahmed Soura | Musik: Dong Zou, Yjie Wang, Lara Hüsges | Komposition: Yijie Wang | Bühne & Regie: Francoise Hüsges

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  • 22:00 - 22:25 Uhr

    Fabian oder der Gang vor die Hunde

    Favorit

  • 22:30 - 22:55 Uhr

    Das Hirn ist ein Taubenschlag

    Favorit

  • 23:00 - 23:25 Uhr

    Aufzeichnungen aus dem Kellerloch

    Favorit

  • 23:30 - 00:15 Uhr

    Steife Brise - Hamburgs stärkstes Improtheater

    Mit Wagemut und Herzblut bereiten drei Spieler-Teams für ihr Publikum mutige, neue Spielideen vor. Atemberaubend spontan ist die Improshow der Steifen Brise. Jeder Auftritt ist eine Uraufführung. Mit der Partizipation des Publikums entwickeln die SchauspielerInnen der Steifen Brise spontan spannende Geschichten.

    Spiel & Konzept: Steife Brise

    Favorit

Shuttle-Bus: 401

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